Chronik des Thüringer Wilderermuseums

Von den Anfängen und auf dem Langen Berg

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seit 1992

Beginn umfangreicher vor allem heimatgeschichtlicher Forschungsarbeit in Archiven und in den Wäldern Mitteleuropas zum Thema: "Wilderei".
Ende der 90er Jahre entsteht ein Konzept zur Gründung eines "Wilderermuseums" in der Region.

19. Juni 2001

Das "Wilderermuseum" wird als Einzelgewerbe angemeldet.
Es beginnt die Herstellung und Anschaffung von Exponaten, Modellen und Ausstellungsstücken. Die Suche nach einem geeigneten Objekt gestaltet sich angesichts begrenzter Mittel als schwierig.

05. Dezember 2002 Ortstermin im leer stehenden Gasthaus "Schwarzburger Hof" im Ortsteil Jesuborn der Stadt Gehren. Bürgermeister, Hauptausschuss und Verwaltungsmitarbeiter lehnen eine Teilnutzung als Museum ab. Kurze Zeit später wird der Gasthof von der Stadt verkauft.
2003/04 Gemeinsam mit der VG "Langer Berg" entsteht die Idee, im Rahmen der  umfangreichen Sanierungsarbeiten das Jagdhäuschen auf dem Langen Berg bei Gehren/Thür. als Museumspavillon im Rahmen eines LEADER+ Projektes herzurichten und das "Wilderermuseum" dort einzurichten.
Nachdem ein neuer Fussboden im knapp 20 m² großen Jagdhäuschen eingebaut wurde, stehen nur wenige Tage bis zum Lange-Berg-Fest zur Einrichtung des Museums zur Verfügung. Zeitgleich bekommt das Haus eine neue Dacheindeckung.
22. Mai 2004 Eröffnung
Inhaber Andreas Ziebell eröffnet das "Wilderermuseum" gemeinsam mit der Thüringer Landtagspräsidentin Ch. Lieberknecht, Landrat Dr. Senglaub und Landtagsabgeordneten S. Jaschke im Rahmen der feierlichen Wiedereinweihung des Fürst-Karl-Günther-Denkmals auf dem Langen Berg nach der Sanierung.  Die erste Führung für die Bürgermeister und Vorsitzenden der VG "Langer Berg" und VG "Großbreitenbach" weist, außer der kulturellen und touristischen Bereicherung des Langen Berges, die räumliche Begrenzung des Jagdhäuschens auf.

Sommer 2004

Das Museum ist im Sommer an den Wochenenden von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Mit dem Besuch der Touristik-Experten der www-Region und der Sternwanderung des BdV zum Langen Berg im Juni wird das Museum überörtlich bekannt.
Der erste Internetauftritt der Domain "www.wilderermuseum.de" geht im Juli ins Web.
Sommer 2005 Am 30. April wird im "Wilderermuseum" die neue Saison eröffnet. Die Besucherzahlen im Museum bleiben angesichts einiger Besuchergruppen und der verlängerten Saison fast stabil. Während in den umliegenden Städten Jubiläumswochen gefeiert werden, finden nur sehr wenige Gäste den Weg auf den Langen Berg.
Herbst 2005 Anlässlich des Tages des offenen Denkmals gestalten die Hubertusbläser aus Gehren am 10. September ein buntes Programm vor dem Museum.
Mit einer kleinen Feier begeht das "Wilderermuseum" gemeinsam mit Freunden den Saisonabschluss am 3.Oktober. Die Weiterführung des Museums im Jagdhäuschen auf dem Langen Berg im folgendem Jahr ist zu diesem Zeitpunkt bereits fraglich.
Winter 2005/06 Das "Wilderermuseum" war schon länger auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten.
Nach recht langwieriger Suche (u.a. in Masserberg, Gehren, Schmiedefeld/R. und Oberhof) fällt die Entscheidung gemeinsam mit dem Glasmuseum in Gehlberg in den verbleibenden Räumen des Erdgeschosses im Herrenhaus das Wilderermuseum zu integrieren.

Frühjahr 2006

Das "Wilderermuseum" auf dem Langen Berg öffnet im Frühjahr nur noch an einigen Feiertagen.
Anlässlich der Eröffnung der neuen Ausstellung zur Kirchengeschichte Gehlbergs in der Heimatstube im Glasmuseum wird der Umzug des "Wilderermuseums" nach Gehlberg der Öffentlichkeit bekannt gegeben.
Am 22. und 24. Juni erfolgt der Abtransport der gesamten Ausstellung vom Langen Berg nach Gehlberg.
02. August 2008 Eine Traditionsveranstaltung wird vom Wirtspaar des Fürst-Carl-Günther-Hauses wiederbelebt. Das Lange-Berg-Fest am 2. August zieht viele Gäste aus nah und fern auf den Berg. Das WILDERERMUSEUM ist nur an diesem Tage mit einer kleinen Sonderausstellung und einer Multimediavorführung in den alten Gemäuern der ehemaligen Wirkungsstätte präsent. Die Sportler des Spielmannszuges warten mit einem "Rosamunde"-Ständchen vor dem Jagdhäuschen auf.
Nach dem Erfolg dieses Festes soll es 2009 eine Fortsetzung geben.
09. August 2009 Das Lange-Berg-Fest am 9. August 2009 ist dem 100. Todestag des letzten Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen Karl-Günther gewidmet. Das WILDERERMUSEUM präsentiert aus Anlass des Förstermordes im Wohlrosetal vor ebenfalls 100 Jahren multimedial im Jagdhäuschen die erste eigene Buchedition "Bei der schwarzen Brücke". 
Auch der Auftritt der Zwiebelmarktprinzessin und die Anwesenheit der beiden örtlichen Kandidatinnen für die bevorstehende Landtagswahl bereiten dem Fest einen Besucherrekord. 2010 geht´s weiter!

07./08. August 2010

 

Am 7. August 2010 wird die Kopie der Fürstenplastik von Andreas Gunske aufgerichtet.

Dem Lange-Berg-Fest und der damit verbundenen Sonderausstellung des WILDERERMUSEUMS verschafft diese Aktion zahlreichen Zuspruch.

Nach der Aufgabe des Gaststättenbetriebes von Annett und Rüdiger im Fürst-Carl-Günther-Haus im Herbst 2010 enden die Akitivitäten des WILDERERMUSEUMS.
Das Jagdhäuschen erhält 2011 einen Stromanschluss und wird zu einem Flaschenbierkiosk umfunktioniert.

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Eine Fortsetzung der Geschichte des WILDERERMUSEUMS auf dem Langen Berg gibt es nicht.

 

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